Januar

Sub-archives

30.01.2011

Binnenschifffahrt in Augsburg

by Linda Bög — last modified 30.01.2011 19:44

Stadtverkehrsamt beginnt mit dem Aufbau von Binnenschifffahrts-Kennzeichen auf den Augsburger Kanälen.

Heute morgen hatten wir uns noch gewundert, warum die gelbe Warnleuchte auf der Kanalbrücke angebracht wurde, so ganz allein, ohne Baustelle weit und breit. Nachdem sie jetzt, da es dunkel ist, auch noch angefangen hat zu blinken, hat sich Linda Bög (ja, wir bieten Euch investigativen Journalismus) auf den steinigen Rechercheweg begeben und herausgefunden, dass ein gelbes Taktfeuer den Übergang der Fahrrinne von einem zum anderen Ufer bedeutet - Nachzulesen in Anhang 8 der Binnenschifffahrtsordnung (BinSchStrO).

Taktfeuer2.JPG

Warum nun also ein gelbes Taktfeuer auf der Kanalbrücke am Anfang der Brückenstraße? Ganz klar: Augsburg als alte Industriestadt war schon immer ganz innovativ vorne mit dabei, wenn es darum ging, die großen Firmen wie Haindl, MAN oder Aerospace mit Material zu versorgen. Es gibt eine Güterverkehrs-Bahnlinie, mit der man fast die ganze Innenstadt umrunden kann, entlang der Berliner Allee und der Wertach, mit der die großen Unternehmen beliefert werden können.

Jetzt will man auch auf den Wasserstraßen den Transport von Lasten ermöglichen. Kanäle sind bereits in ausreichender Anzahl vorhanden - allein die ordnungsgemäße Beschriftung fehlt noch. Das wird, auf Bestreben der Augsburger Grünen jetzt nachgeholt. Sie konnten im Stadtrat durchsetzen, dass sich die Stadt Augsburg in Zukunft als besonders umweltfreundlicher Industriestandort präsentieren wird. Bereits bis 2014 sollen alle Schwerlasttransporte auf dem Wasserweg abgewickelt werden. Ein ehrgeiziges Ziel, doch die CO2-Billanz eines Schiffes ist, gegenüber dem Transport über die Schiene um ein vielfaches besser.

Und eines sei noch gesagt: Schifffahrt schreibt man jetzt mit drei "f". Ich hab extra im aktuellen DUDEN nachgeschaut!

Es Grüßt: Linda Bög

23.01.2011

Brückenbande ohne Brückenstraße

by Linda Bög — last modified 23.01.2011 15:56

Es ist die Zeit des Abschied nehmens.

Die Brückenbande wird die Brückenstraße bald verlassen. Wir ziehen weiter, in ein neues Schloss. Suchen neue Aufgaben, finden neue Türen und regieren ein neues Reich.

Deswegen verabschieden sich Lind Bög und der Kanarienvogel von Liebgewonnenem. Heute hat uns das Klavier verlassen. An seiner statt steht nun die urige Komode, die bisher im Keller ihr Dasein fristete. Das Telefon hat auch ein neues zuhause.

Klavierplatzhalter.JPG

Und sonst so? Morgen verschwinden ein paar Eimer Farbe und Malerei-Utensilien aus dem Keller. Sie wandern in gute und liebevolle Hände. Bleibt die Frage was wir mit den großen Flohmarktkisten machen.. Außerdem anzugeben: Ein alter Gasofen, Töpfe und Pfannen, viele bunte Farbe für die Wand.

Passend zur Stimmung verabschieden wir uns auch vom alten Design. In Kürze erscheint die Blückenbande neu, frisch, hell und gepunktet. Der aufmerksame Leser weiß: Für Technik-Quark ist der Kanarienvogel zuständig.

17.01.2011

Coworking in Augsburg

by Linda Bög — last modified 17.01.2011 09:15

„Einfach das reden miteinander fördern!“

Der erste Augsburger Coworking-Space ist in eine größere Location umgezogen.

Hä? Coworking? Na, das ist, wenn man zusammen in einem Büro sitzt, wo aber jeder was anderes macht. Man kann dann mit den Sitznachbarn reden, wenn man will. Muss aber nicht. Wer mag, kann sich einen Schreibtisch mieten. Für einen Tag, einen Monat, für immer. Ganz flexibel. W-LAN und Kaffee gibt’s gratis dazu.

Neu ist, dass der Augsburger Coworking-Space max 30.1 seit Januar in einem anderen Gebäude sitzt. Uli Hab, der leidenschaftliche Gründer hat mir erzählt, dass in den neuen Räume jetzt doppelt so viele Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Der Umzug, einmal quer über die Augsburger Maxstraße, wurde dann auch ganz Coworking-mäßig organisiert. Wer wollte, kam am 7. Januar in den Coworking-Space max 30.1, nahm sich ein Tischbein, lief über die Straße, stellte das Tischbein ab und bekam ein Bier. Dieser Vorgang konnte beliebig oft wiederholt werden.

Umzugmax30umzug.jpg

So wurde nicht nur die gesamte Einrichtung transportiert, das Networking wurde gleichzeitig auch mit einem brillanten Trick gefördert. Denn wer einmal gemeinsam einen Schrank durch die Augsburger Innenstadt geschleppt hat, der hat nachher keine Probleme mehr, Gesprächsstoff mit den anderen Coworkern zu finden. So war die anschließende Umzugsparty dann auch ein tolles Event, bei dem zahlreiche Kontakte geknüpft wurden. Uli Hab: „Das Coworking an sich, ist einfach Community. Deshalb war die Idee sehr schnell da, aus diesem Umzug eben kein nüchternes Projekt, sondern ein gemeinschaftliches Erlebnis zu machen. Der Schritt danach am Abend in eine Party überzugehen war dann naheliegend.“

Hab ist es wichtig, den Zweck mit etwas schönem zu verbinden. So dient der Coworking-Space eben auch dazu, die Arbeit, die man zuhause am Schreibtisch ebenso gut erledigen könnte, in einer gemeinschaftlichen Atmosphäre zu tun und dabei sogar ein bisschen Spaß zu haben. Insofern ist max 30.1 für Uli auch ein Projekt mit Eigennutz. Er hatte weder Lust zuhause allein zu arbeiten, noch Lust dazu, jeden Tag in seiner eigenen Firma zu hocken. Mit max 30.1 hat er ein tolles Mittelding zwischen beiden Varianten gefunden und schwärmt sehr von der Arbeitsatmosphäre: „Wir haben hier Start-Ups, bei denen ganz viel Dynamik da ist. Die brauchen natürlich möglichst viel Flexibilität. Dann gibt es IT-Leute, Softwareentwickler, und dann auch ein paar, die bei einer Firma arbeiten, die in Augsburg keine eigenen Büros hat. Zuhause ist es eben meistens doch zu langweilig. Dann haben wir noch einen Vertriebsmensch, der hier seine Basis hat und die meiste Zeit in der Woche unterwegs ist und einen Pastor von der Kirchengemeinde, der die Geselligkeit schätzt.“

Wir sind gespannt, welche aufregenden Gestalten in der nächsten Zeit noch im Augsburger Coworking-Space einziehen. Bei Interesse an einem Arbeitsplatz bitte einfach mal gucken: max 30.1

Es grüßt Linda Bög von der Brückenbande, die im Moment mit ihrem Home-Office noch ganz happy ist.

06.01.2011

Bloggermädchen

by Linda Bög — last modified 06.01.2011 14:15
Filed Under:

Obwohl das eigentlich anders geplant war, hat sich auch auf der Brückenbande die klassische Rollenverteilung eingeschlichen. Linda Bög ist die Mannschafts-Kommunikatorin und schreibt die Texte, der Kanarienvogel kümmert sich - ganz männlich - um den ganzen technischen Quark.

Aus diesem Grund finde ich es auch irgendwie ganz in Ordnung, mich zum Kreis der weiblichen Bloggerinnen dazu zu zählen - eine Community für bloggende Pärchen ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen... In dieser Community also, bei den Girls on Web Society, geht es um Austausch, ums Kennenlernen, aber auch um das Gegenseitig-aufeinander-aufmerksam-machen. Die Mädchenmannschaft hat deswegen eine Abstimmung zum Bloggermädchen 2010 gestartet:

bloggermaedchen10.jpg

 

Gesucht wird die Bloggerin des Jahres 2010. Zur Auswahl stehen 10 Blogs, soweit ich weiß alle aus Deutschland (oder zumindest deutschsprachig). Da geht es natürlich immer wieder um feministische Themen, was sicherlich nicht zuletzt den Ausrichterinnen der Abstimmung, den Mädels von Mädchenmannschaft, geschuldet ist -aber eben auch nicht immer.

Ich gebe es zu, ich habe es noch nicht geschafft, alle Blogs anzusehen. Aber mein persönlicher Favourit steht ohnehin schon fest. Der Blog, den ich seit ein paar Monaten immer ganz gespannt verfolge ist Girls can Blog von Anna Luzie Schmid. Sie veröffentlicht oft interessante Wettbewerbe, Termine, Ausstellungen etc. Das beste sind aber die Interviews mit Bloggerinnen. Die Mädels erzählen da, wie sie zum Bloggen gekommen sind, was sie antreibt und welche Blogs sie selbst verfolgen. Unbedingt lesenswert!

Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. Januar 2011 um 18 Uhr.

Es grüßt Lind Bög, die bloggende Wahl-Augsburgerin